Plüschtiere & Schmusetuch - Die ersten kuscheligen Begleiter

Nichts ist in der Nacht wichtiger als das Lieblingskuscheltier, das einen vor bösen Träumen beschützt. Egal ob klassischer Teddybär, süsses Nuscheli oder ein kuscheliges Lamm - vom wichtigsten Freund werden sich die Kleinen nicht mehr trennen wollen. Gleichzeitig helfen die Stofftiere mit Funktion auch beim Erlernen frühkindlicher Sinne und Reize.

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Schmusetuch und Plüschtiere für Kinder – wichtige Wegbegleiter

Schmusetücher und Kuscheltiere vermitteln Geborgenheit, nehmen Angst und trösten in traurigen Momenten: Ein Schmusetuch ist Babys Favorit und wirkt bereits in den ersten Lebensmonaten ungemein beruhigend. In späteren Jahren erklimmt dann meist ein Kuscheltier den Rang des besten Freundes. Plüschtiere sind für Kleinkinder im Primarschulalter pädagogisch wertvolle Charaktere, mit denen sich spannende Rollenspiele ergeben können.

Die besten Freunde im Kindesalter: Schmusetuch und Kuscheltier

Für welches Alter ein Kuscheltier geeignet ist, hängt von der Entwicklung des Kindes ab. Im Babybett sollte zunächst darauf verzichtet werden, um die Atmung des Babys nicht zu beeinträchtigen. Ein Schmusetuch oder Nuscheli eignet sich ab Geburt besser. Vor allem dann, wenn Babys instinktiv nach etwas zum Greifen suchen. Schon bald kann auch ein erstes Kuscheltier im Bett unbedenklich beim Einschlafen helfen. Das Plüschtier sollte jedoch nicht zu gross sein und aus dem Bett entfernt werden, sobald das Baby eingeschlafen ist.

Kuscheltiere zum Liebhaben und Lernen

Für Kinder ab drei Monaten gibt es Spielzeuge aus Plüsch mit weiteren Ausstattungsmerkmalen, wie z. B. einem Beissring oder einer Rassel. Babys im Krabbelalter werden mit Kuscheltieren zum Greifen und Tasten motiviert. Andere Stofftiere lassen sich aufziehen oder spielen batteriebetrieben Kindermelodien ab. Damit erforschen Kinder mit allen Sinnen, indem sie greifen, tasten und hören.

Pädagogisch sinnvoll bis ins Primarschulalter

Kuscheltiere begleiten Kinder eine lange Zeit während der Entwicklung. Häufig besprechen Kleinkinder noch in der Primarschule ihre Erlebnisse mit ihrem «besten» Freund, teilen ihre Sorgen und finden Trost. Dabei hat ein Kuscheltier einen wichtigen pädagogischen Zweck: Die Stofffreunde sind immer da, selbst wenn Mama und Papa mal keine Zeit haben. Psychologen nennen das «Übergangsobjekt». Mit Rollenspielen schlüpfen Kinder in andere Charaktere und spielen Situationen des Alltags nach. So erhalten sie zusätzlich wichtige soziale und sprachliche Kompetenzen.

Geeignete Materialien für Babys und Kleinkinder

Babys erforschen die Welt mit dem Mund. Das Siegel Öko Tex Standard und die Verwendung von Baumwolle aus ökologisch kontrolliertem Anbau gibt Sicherheit. Das GS-Zeichen, das TÜV-Siegel und Toxproof geben an, ob die Richtlinien eingehalten wurden und das Schmusetuch oder Stofftier frei von Schadstoffen ist. Für Neugeborene eignet sich Frottee besser als Plüsch. Die Fasern können nicht so leicht verschluckt werden.

Reinigung und Pflege für unbedenkliches Kuscheln

Das Schmusetuch oder das Kuscheltier nehmen Kinder überall mit hin. Beim Kauf ist daher darauf zu achten, dass die Materialien waschbar sind. Bei Plüschtieren ist der Schonwaschgang zu empfehlen, die Hersteller machen hier detaillierte Angaben. In der Regel sind Stofftiere bei 30 Grad Celsius waschbar, ein Schmusetuch für Babys sollte bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.

Schmusetuch im Überblick:

  • Ein Schmusetuch eignet sich für Babys ab der Geburt
  • Diese sind auch mit Beissring und Rassel erhältlich
  • Kuscheltiere können später das Schmusetuch ersetzen
  • Stofftiere ab drei Monaten inkl. Lerneffekt (Kindermelodien, Zahlen etc.)
  • Altersempfehlung beim Kauf beachten
  • Auf Pflegehinweise achten