Musikdosen - Nostalgie für kleine Schätze

Seit Jahrhunderten beruhigen die schön verzierten Spieldosen aufgebrachte und weinende Kinder. Gerade zur Geburt ist eine solche Musikdose ein beliebtes Präsent, aber auch für ander Anlässe kann sie übergeben werden. Auch dank der Möglichkeit, Kleinigkeiten in ihr zu verstauen, ist eine Musikdose ein wichtiger Teil der Erstausstattung.

Artikel 1 bis 10 von 10
Artikel 1 bis 10 von 10

Musikdosen - nostalgischer Flair im Kinderzimmer

Musikdosen ziehen Kinder und Erwachsene seit Jahrhunderten gleichermassen in ihren Bann. Die meist kunstvoll verzierten Dosen oder Kästchen enthalten einen einfachen Mechanismus, der eine Melodie erklingen lässt. In der Regel lassen sich Spieldosen öffnen und bringen dann eine Figur zum Vorschein, die sich mit der Musik im Kreise dreht.

Die Musikdose als Geschenkidee

Eine Spieldose kann ein gutes Geschenk für nahezu jeden Anlass sein. Sie erfreuen kleine Kinder ebenso, wie heranwachsende Jugendliche. Handbemalt, mit klassischen Melodien wie "Schlaf Kindlein, schlaf" oder Mozarts Wiegenlied, sind Musikdosen zum Aufziehen bereits zur Geburt ein Präsent, das den Nachwuchs ein Leben lang begleitet. Die Melodien haben eine beruhigende Wirkung und eignen sich perfekt als Einschlafhilfe. Sie liefern akustische Reize und fördern die Konzentration. Themenbezogene Spieldosen, wie die "Musikdose Weihnachtszeit", sind zudem stimmige Festtagsgeschenke.

Spieldosen - vielseitiger Nutzen

Mit kleinen Spiegeln an der Innenseite des Deckels kann die Spieldose ein dekoratives Accessoire sein, das bei der täglichen Schönheitspflege zum Einsatz kommt. Eine weitere besondere Variante sind Spieluhren in Kastenform, die zusätzlich mit kleinen Fächern oder Schubladen ausgestattet sind. Sie können als Schmuckschatulle im Kinder- und Jugendzimmer genutzt werden. Ein Beispiel hierfür sind die Spieldosen von "Enchantmints". Sie bestehen aus feinem MDF Holz - MDF steht hier für "Mitteldichte Holzfaserplatte" - und sind mit geschmackvollen Bildern beschichtet und lackiert. Die Motive sprechen Mädchen und Jungen gleichermassen an. Je nach Thema der Musikdose dreht sich eine filigrane Ballerina zur klassischen Musik oder ein wilder Drache fliegt zu "Der Zauberlehrling" durch die Lüfte. Die Kästchen sind mit feinem Vlies ausgeschlagen und bieten mit mehreren kleinen Fächern sichere Aufbewahrungsorte für persönliche Gegenstände.

"Wer hat’s erfunden?" Spieluhren - ein Produkt aus der Schweiz

Antoine Favre-Salomon, ein Genfer Uhrmacher, gilt als Erfinder der Spieluhr. Im Jahr 1796 experimentierte er mit einer Stimmgabel und einem einfachen Federblatt und schuf letztendlich ein völlig neuartiges Instrument: die klingenden Stahlzungen. Diese setzte er für die Herstellung einer musizierenden Taschenuhr ein. Daher stammt auch der bis heute gebräuchliche Begriff "Spieluhr". Die unterschiedlich langen Stahlzungen wurden mittels einer einfachen Stiftwalze zum Schwingen gebracht, was wiederum eine Tonabfolge erklingen liess. Dieses Prinzip wurde später für die Produktion von Musikdosen übernommen.

Wie funktioniert eine Musikdose?

Spieldosen mit einem mechanischen Aufziehmechanismus enthalten eine Feder, die unter Spannung steht. Durch das Drehen eines Schlüssels oder das Ziehen einer Schnur bekommt die Feder den Impuls sich zusammenzuziehen. Dabei treibt sie eine kleine Walze an, auf der sich winzige Noppen in einer bestimmten Anordnung befinden. Sie streichen über einem dicht daneben befindlichen Kamm, der mit etlichen kleine Metallzinken besetzt ist. Diese Zinken werden Tonzungen genannt. Jede dieser Tonzungen ist auf einen Musikton abgestimmt. Streichen die Noppen der Walze nun über die Tonzungen, werden diese zum Schwingen gebracht und geben den jeweiligen Ton ab. Die Abfolge der Töne setzt sich zu einer Melodie zusammen. Allerdings ist diese recht leise. Erst über den Resonanzkörper, sprich die Dose bzw. das Kästchen, wird die Lautstärke gesteigert und die Töne erklingen gut hörbar.

Es gibt auch Spieluhren mit Lochstreifen. In diesem Fall werden Löcher in einer bestimmten Anordnung in einen Papierstreifen gestanzt, der nun die Rolle der oben genannten Noppenwalze übernimmt. Fahren die Tonzungen über den Lochstreifen, beginnen sie bei jeder Vertiefung zu schwingen und erzeugen einen Ton.

Musikdosen - Das Produkt im Überblick:

  • Musizierende Dosen oder Kästchen mit mechanischem Aufziehmechanismus
  • Bestehen meist aus Holz oder Metall
  • Klappbare Modelle verfügen über bewegliche Figuren im Innern
  • Zum Teil auch als Schmuckkästchen verwendbar
  • Fördern Entspannung und Konzentration
  • Bieten akustische Reize