Kaufladen, Werkbank & Co. - wichtige Rollenspiele für die kindliche Entwicklung

Für die kleinen Lieblinge sind Rollenspiele sehr wichtig. Dabei ist es egal, ob Kinder an der Werkbank, als Arzt mit Arztkoffer oder im Puppentheater mit eigenen Handpuppen die Zeit vertreiben. Im Kaufladen kann spielerisch Lesen und Rechnen geübt, in der Spielküche mit vielen Haushaltgeräten Mama imitiert werden. Bei Kosmetik und Frisieren kann auch Mamas Look nachgemacht werden.

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Kaufladen und Werkbank für Kinder – pädagogische Rollenspiele

Ein buntes Regal, ein Verkaufstresen und Lebensmittel im Miniaturformat: Mit einem Kaufladen im Kinderzimmer entdecken Kinder spielerisch die Welt des Einkaufens – vor und hinter dem Tresen. Die kreativen Rollenspiele fördern soziale und geistige Fähigkeiten. Kleinkinder erfahren den Umgang mit Zahlungsmitteln, lernen Ordnung zu halten und kommunizieren schon bald wie die Vorbilder aus den echten Supermärkten. Dazu gibt es altersgerechte Zubehörteile wie Einkaufswagen oder Kassen.

Kaufladen für Kinder ab drei Jahren bis ins Primarschulalter

Ein Verkaufsstand ist für Kinder ab 36 Monaten geeignet – jüngere Kinder könnten das kleinteilige Zubehör verschlucken. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Dank des umfangreichen und vielseitigen Zubehörs kann vom Obstladen bis zum Schnellimbiss alles nachgespielt werden. So macht das Rollenspiel auch im Primarschulalter noch Spass und bietet wertvolle Lernansätze.

Deswegen sind Kaufläden pädagogisch wertvoll

Kinder bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren trainieren mit dem Rollenspiel in erster Linie die Kommunikation und lernen, dass Waren wie Obst und Gemüse Geld kosten. Ab dem Primarschulalter bauen Kinder ihre Fertigkeiten weiter aus, indem sie ihre schulischen Kenntnisse einsetzen. Tafeln bieten dann ausreichend Platz, um die erlernten Buchstaben als Offerte darauf zu kritzeln. Erste mathematische Übungen stehen beim Bezahlen auf dem Lehrplan. Der Umgang mit Zahlungsmitteln vor und hinter der Kasse wird geübt. Die Uhrzeit erlernen die kleinen Kaufleute mit einer Uhr über der Ladenzeile. Schliesslich will der Ladenbesitzer den Überblick über seine Öffnungszeiten nicht verlieren.

Zubehör und Ausstattung zum spielerischen Einkauf

Viele Modelle bieten bereits eine Grundausstattung an Miniatur-Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Ansonsten sind von Eiern bis hin zu Pizza die unterschiedlichsten Mini-Produkte zu haben. Neben einer Geldschublade mit Münzen und Scheinen gibt es bei einigen Marktständen sogar ein Kreditkartenlesegerät. Im eigenen Einkaufswagen ist Platz für zahlreiche Spiellebensmittel.

Alternative für technisch interessierte Kinder: Die Werkbank

Begeistert sich der Nachwuchs für handwerkliche Arbeiten, ist eine Werkbank für Kinder das passende Spielzeug. Damit spielen Kleinkinder nach, was sie bei Papa gesehen haben. Beim Hantieren mit dem Schraubstock und den Werkzeugen entstehen schnell die ersten Meisterwerke. Gleichzeitig fördert die kreative Arbeit die motorischen Fähigkeiten sowie die Geschicklichkeit.

Geeignete Materialien für Kaufläden und Werkbänke

Zu empfehlen ist eine Werkbank aus Holz – gleiches gilt für den Kaufladen. Kaufläden aus naturbelassenem Holz sind robust und nachhaltig. So kann das Spielzeug auch von nachkommenden Generationen genutzt werden. Das Material sollte FSC-zertifiziert und frei von gesundheitsschädigenden Stoffen sein. Handelt es sich um lackierte Materialien, sind die verwendeten Lacke und Farben zu prüfen. Diese müssen ebenfalls schadstofffrei sowie speichelfest sein. Furnierte Möbel beinhalten beispielsweise häufig Weichmacher. Anerkannte Gütesiegel und Prüfzeichen geben im Zweifel Auskunft über die genaue Beschaffenheit.

Darauf ist beim Kauf zu achten

Beim Spielen geht es oft turbulent zu. Ein stabiler Stand ist wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Abgerundete Ecken und Kanten an allen Elementen sind essenziell, damit sich Kinder nicht verletzten. Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Kaufentscheidung ist die Tresen- bzw. Werkbankhöhe. Eine Höhe von etwa 50 Zentimetern ist in der Regel gut geeignet für Kleinkinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren, für Primarschulkinder sind Masse ab einem Meter ideal. Die Grösse sollte stets individuell an die Körpergrösse des Kindes angepasst sein.

Kaufladen im Überblick:

  • Empfohlen für Kinder ab drei Jahren
  • Pädagogisch wertvoll mit Lerneffekt
  • Werkbank als Alternative für technisch interessierte Kinder
  • Geeignetes Material: FSC-zertifiziertes Holz
  • Verwendete Lacke sollten frei von Schadstoffen und speichelfest sein
  • Abgerundete Kanten garantieren mehr Sicherheit
  • Hohe Standfestigkeit
  • Höhe angepasst an individuelle Kindergrösse